Donnerstag, 18. April 2019

Meine neue Uni und das Meer

Die erste Tour mit dem Van durch die Natur steht an und wir haben auch ein paar Zwischenziele auf dem Weg nach Boston, der ersten Stadt die wir ansteuern.
Der erste Zwischenstopp ist der See "Lake Placid". In diesem Gebiet waren 1932 und 1980 Olympische Winterspiele und so stehen immer noch viele Attraktionen
zum Beispiel die Sprungschanze.
Auf dem Weg zum nächsten Foto

Das nächste Ziel sind die White Mountains. Leider haben wir diese erst relativ spät erreicht, trotz der Dunkelheit konnten wir bei der langen Anfahrt
sehr gute Blicke auf das Gebirge erhaschen.

Irgendwo auf dem Weg hinter der Grenze


Angekommen in Boston am nächsten Tag entscheiden wir uns die Harvard University zu besuchen und eine Historische Tour zu buchen. Der Campus ist sehr groß , sodass wir uns nicht alle Gebäude und deren Geschichte anhören können. Jedoch haben wir den Kern kennengelernt. Mein Favorit ist die Bibliothek, welche durch den Untergang der Titanic (jaja glaubst du nicht?) nicht ausgebaut werden darf und deshalb ein 50 Meilen (80 km) langes Unterirdischen System hat, um alle 5 Millionen Bücher zu lagern.
(Die New Yorker Stadt Bibliothek hat ein Unterirdisches System von 80 Meilen, dass hat mich traurig gemacht)

Haravrd Yard

Nach der Tour ist die Uni nur noch beeindruckender und mit einem guten Gefühl und Zukunftsperspektive fahren wir weiter Richtung Küste.
Eine Statue voller Lügen
(Wer alle 3 Lügen kommentiert bekommt einen Keks)

Als es wieder auf die Suche nach einem Schlafplatz geht entscheiden wir uns an die Küste zu fahren, da wir von einem tollen Platz gelesen haben an dem man auch über Nacht parken kann.
100 km später, angekommen am Ziel stellen wir enttäuscht fest, dass brand neue Schilder unsere Idee zur Nichte machen. Nichts desto trotz wird die Aussicht genossen und ein Tee gekocht.



Dienstag, 27. November 2018

Warum wir nicht in die USA einreisen durften

Der Winter kommt. Nachdem wir jetzt über einem Monat in Montreal geblieben sind, geht es endlich weiter. Ottowa ist die nächste Station auf unserer Reise. Doch noch während der letzten Tage auf der Farm sucht uns ein lang ersehnter und trotzdem erschreckender Freund heim. Der Winter kommt. Wir starten trotz -5 Grad und bereuen es ein wenig. Am zweiten Tag wird es in Ottowa sogar -10 Grad!
Der gut isolierte Van *HUST* und die neu gekauften Schlafsäcke lassen uns trotz der Temperatur etwas Schlaf genießen. Leider erkälten wir uns beide, weshalb der Besuch dieser Stadt noch kürzer ausfällt als gedacht.
Im Hintergrund der Parliament Hill

Ottawa ist die Hauptstadt Kanadas, jedoch dafür nicht sehr groß. Eine Besonderheit ist, dass die Stadt in zwei gespalten ist durch den sant Lorenz Strom der Ottowa und Gatineau trennt. Gatineau gehört zu Quebec und somit gelten dort teilweise ganz andere Gesetzte und die erste Sprache ist nicht Englisch sondern Französisch.
Museum der Geschichte von Kanada in Gatineau

Wie auch in jeder (?) anderen Hauptstadt gibt es in Ottawa ein Parlament. Dieses befindet sich auf der Parliament Hill und ist sehr schön. Fast wie ein kleines Schloss neben dem anderen sehen die Regierungsgebäude aus.
Gegenüberliegend dem Parliament Hill (In Gatineau) befindet sich der Park %%% ,dieser erstreckt sich ziemlich lang am Fluss Ufer und ist trotz dem Schnee sehr schön anzusehen.
In den Park eingelassen sind verschiedenen Museen, die in prachtvollen Gebäuden untergebracht sind.



Leider haben wir durch die Kälte und die Krankheit nicht viel mehr von Ottawa sehen können.
Aber das heisst nur das uns an anderer Stelle mehr Zeit bleibt.

Nach Ottawa machen wir uns auf den Weg in die USA, den lieben Donald besuchen.
Dachten wir...
An der Grenze werden wir, weil wir kein Visa haben, dass jedoch an der Grenze schnell gemacht werden kann, rausgezogen und der Van wird inspiziert.
Wir füllen Dokumente aus und denken mehr darüber nach warum der Typ so genuschelt hat (meiner Meinung zur Verunsicherung?), als uns gesagt wird das wir mit illegalen Substanzen reisen.

Damn. Wir hatten extra alles durchsucht um nicht einen Krümel von dem in Kanada legalen Gras mit in die USA zu nehmen, und die finden ohne Hund was?

Nach kurzem Zittern wird klar: Es geht um das Holz welches wir von der Farm mitgenommen haben. Holz mit Rinde darf nicht eingeführt werden.
Ich hab dieses Holz geschrubbt und gewaschen, weil wir es im Van verbauen wollten und jetzt sollen wir zurück nach Kanada fahren und es wieder rauswerfen?
Naja was muss das muss.

Holz raus geworfen, wieder zurückgefahren, ohne Probleme Grenze überquert.
Im Nachhinein wissen wir, hätten wir das Holz und Kilo weise Gras mitnehmen können, weil die Kontrollen so lasch waren.

Montag, 26. November 2018

A small psych-philosoph-essay about everything

I tried different themes for my first blog post in English but all of them ended up with the question "Why am I happy?" So I tried to figure out which parts of my life are influenced by traveling. Traveling is now the biggest part of my life. A short time after I came to the conclusion that everything changed. //Everything but Erik. // But as a good student and long time listener of all the hours of "How to write a good analysis", I will try to present it to you in the most appetizing way that I am able to.


There are different parts of life. It is about Me, Myself and I. 

(Sounds very selfish but common the worlds turns around you. You don’t have another character to play or another "point of view" in this world)
All the parts are strongly connected and cannot exist without each other. Even you can try to not use/live with one of this parts however it is quite impossible to do this. 

The ME: Social Side

The I: Moments You go through
The Myself: My Character; The decision maker; The person I am; The creation of the ME and the I 

The Me and I can be put together to all the impressions and experience that you you have from your outer world. So all the INPUT that the world creates. 

But although both of them are Input they can be seperated in SOCIAL INPUT and NON-SOCIAL INPUT. 
The social input is the ME, the social side. All the communication that we go through every day again. Some other people, in this case Paul Watzlawik, says we cannot communicate with other people if they are around or in any way connected to us. Every single step of communication on any possible level of communication creates new experiences and new material for MYSELF. 
As I said before you can try to avoid this part but it is quite impossible to have no communication in your life.
But the connection between MYSELF and ME is not just one way. All the experiences we make and the MYSELF works with helps us to make the right decision, which controls our social side to the outer world. 
What should I wear and what impression do the other people have then? 
How loud should I speak?
Which words should I use?
What should I tell the other person?
And so on
All the decision you make, or better your MYSELF makes, are perceived by another MYSELF whom you communicate with. So your ME, the social side, have also an OUTPUT. This Output is created by the MYSELF based on the input, the experience the MYSELF got before. 
It is a circle. 

We have now the social side and how the communication works between two individuals. But how about the decision that are not connected to communication? 
The I has the same connection so the MYSELF as the ME. So you have a out- and input. Based on the input the MYSELF makes decisions for your output.What should I wear for this weather? 
Which direction is home?
Gas or Diesel?
Can I eat this?
The decision of the I are partly more life saving then the ones of the ME. These decisions are not for your own only. Every decision ypu make without influence of communication with other people can affect this communication later. So the I and ME are also connected even if it is only a connection via the MYSELF which deals with the input. There isn't an exchange of out- or input between I and ME but each affect other parts. 

The MYSELF is probably the hardest part. Long people have called it a BLACKBOX because you cannot really look inside unlike the I and ME where you can see every decision. 
The MYSELF is not even discovered by myself so there is another blog post coming to this. 

I hope you enjoyed the little travel into my psych thinking world. Now a short combination of this travel and my travel.

It's been a while now since I have left and I don't really know how to feel about it.

At one side there are so many new things and impressions EVERYWHERE. So my I are confronted to this at its hardest. Nothing that happens here is known before, nothing that happens here can be really told if you weren't around. Sure you can try to hold a moment in a picture or a movie, but it isn't real. It's just a reflection, just an image. Not the real world.

Only my MYSELF is able to really work with this and learn from all the moments.

At the other side are the people. All the humanity, the family feeling, the ME. Slowly my ME get withered. Not that I don't have any contact to people, but except Erik and Ga
ëlle there aren't real connections to other humans. 

So those are my problems in a nutshell (and my Bank Acc :O)

I am not sure if any other person ever wrote a theory similar to this but this one was created by myself, my education and all the other experiences I have had.



Danke an Gaëlle fürs helfen bei dem kleinen Essay. Miss U 

Freitag, 16. November 2018

Montreal - Etwas Frankreich in Kanada

Der Unterschied von Toronto zu Montreal ist gewaltig. Die Straßen verlaufen zum größten Teil immer noch, wie in Toronto auch, einfach nur gerade und endlos, nicht desto trotz hat diese Stadt eine ganz andere Atmosphäre.
leider nicht von mir gemalt



Montreal ist sehr besonders, dadurch das es eine Untergrund Stadt (RÈSO) gibt, die 80% aller Büro Gebäude und 30% aller Läden beinhaltet. Dadurch kann man auch im Winter ohne Kälte Probleme überall hinkommen. Das bedeutet allerdings auch, dass es keine erschlagende Skyline gibt


Teil der Untergrundstadt
Montreal besteht zum größten Teil aus einer Insel, die vom Saint Lorenz Strom umgeben ist. Auf dieser Insel gibt es einen Berg, den Mont Royal. Dieser ist gleichzeitig ein riesiger Park, mit einer sehr schönen Aussicht auf Montreal (mit toller Skyline wäre es nochmal was anderes).
Aussicht vom Mont Royal

Downtown
ist sehr lebendig und man sieht schon im großen Gebiet um Downtown herum sehr viele Fußgänger, ganz anders als in Toronto. Es gibt ein paar große Gebäude von irgendwelchen Banken, aber nichts wirklich besonderes. Der Old Harbour (Alter Hafen) am Ende von Downtown ist sehr nett gemacht und man kann dort (wenn es nicht regnet...) eine schöne Zeit verbringen.



Neben Downtown liegt Old Montreal. Hier findet man sehr schöne alte Gebäude aus den industriellen Anfängen Montreals kombiniert mit vielen Start-Ups oder anderen kleinen Geschäften.

Wir haben natürlich wie das so ist nicht alles gesehen, aber viele Tipps der einheimischen haben uns geholfen mit die besten Ecken zu finden. So wie zum Beispiel den botanischen Garten mit einer Lichter Show "Jardins de Lumiére". Zucker!
(Es kommt bald eine Zucker! Liste auf der Blog Seite, in der ich spezielle Events oder Plätze aufzähle die Zucker! sind)

Das ist Majuk ,netter Typ






oder die kleine Insel die vor Montreal liegt mit dem Freizeit Park "La Ronde" und einer sehr schönen Brücke, aber keine Ahnung wie die heißt.
Die kleine Brücke im Hintergrund, leder kein besseres Foto vorhanden

Außerdem hatten wir das erste Wochenende, seit Ewigkeiten, an dem wir in die Stadt gefahren sind um Leute zutreffen. Endlich wieder ein paar Freunde zu haben ist etwas wirklich schönes. Ich hätte nicht gedacht, dass der Umstand keine Gruppe an Menschen zu haben mit denen man sich trifft, so belastend ist. Grüße gehen an Majuk, Clément und Paul- Fabiénne, so wie natürlich nicht zu vergessen an Gaëlle <3

Leider müssen wir euch jetzt schon wieder verlassen, aber das Reisen geht weiter,  und wer weiß man sieht sich immer zweimal im Leben.

Sonntag, 4. November 2018

VAN !!!!!!!

Geld weg Auto da! Der Name für das Auto wird noch gesucht. Aktuelle ist Arnold eine Option für den Namen, allerdings steht noch alles offen. Vielleicht nehmen wir auch etwas Gender-neutrales ? (Alex, Noah) aber so ein deftiger Männername wäre auch was (Dieter?).
Schreib in die Kommentare deinen Vorschlag!
Mit Versicherung und Zulassung etc. hat zum Glück alles gut geklappt! Hat aber leider alles auch wieder Geld gekostet...




Chevrolet Express 1500 2008
4,3 Liter 
195 PS
5.000 $

Der Vorbesitzer hat schon einige sehr nützliche Details hinzugefügt, was wir nicht hätten machen können, So haben wir einen Dach-Ventilator und ein Camper-Van-Fenster (?), die nicht serienmäßig sind, jedoch wunderbar mit unserem Vorhaben zusammen passen. 
Der Aktuelle Plan (eigentlich sprechen wir nicht mehr über Pläne, sondern Ideen, weil nichts zeitlich so klappt wie wir es dachten) sieht vor, dass wir die Isolation und das Bett hier auf der FLA machen und dann weiter reisen. Ob das klappt ? 

Der Innenraum wird komplett umgebaut deswegen lohnt sich ein Foto dazu noch nicht, aber es wird zu Zeiten eine Fotoreihe kommen! 

P.S.: Wir haben auch noch Winterreifen dazu bekommen :D

Dienstag, 30. Oktober 2018

La Ferme d´André

Hallo Welt,
aus einem unbekannten Grund plagt mich zur Zeit die Lust einen Blog Beitrag auf englisch zu verfassen, JEDOCH bin ich mir natürlich darüber im klaren, dass mein Englisch momentan dafür noch nicht ausreicht. Momentan!

Seid ein paar Wochen sind wir nun auf dieser Farm und ... es ist wieder anders als alles andere was ich bis jetzt gemacht haben. Die Tage hier sind fast immer gleich gestrickt, so starten wir in den Tag um Acht Uhr und kümmern uns um die Tiere. Futter geben, Putzen, Wasser auffüllen, Fegen, Tiere rausscheuchen und Mist weg räumen. Ja ! Wir riechen so wie es sich anhört!
Es ist sehr schön von all den Tieren umgeben zu sein. Hier eine kleine Liste dazu:

Warum Tiere besser sind als Menschen:

  1. weil sich noch kein Tier über mein Aussehen beschwert hat!
  2. weil man immer mit ihnen kuscheln kann, auch ohne Beziehung 
  3. weil niemand dich vom Vegan sein überzeugen will (schon merkwürdig) 
  4. weil sie leicht zufrieden zu stellen sind, und
  5. weil man sie einfach in ihr Gehege sperren kann, wenn sie einen nerven 
Besonders das letzte hätte ich mir manchmal in der Schule und Co. gewünscht! 
Neben den Tieren sind aber auch immer wieder andere Aufgaben auf dem Hof zu erledigen. (Putzen, Kochen, Fegen, Waschen, Abwaschen, Spülen, Abtrocknen, Holz hacken, Zäune reparieren, ...) 

Auf der Farm leben wir immer wieder mit anderen Menschen zusammen. Der Kreis beschränkt sich allerdings zur Zeit auf ungefähr 10 bis 15 Leute. Die meisten von ihnen sind allerdings aus Frankreich, an sich ne coole Sache, ... aber die sprechen kein Englisch? Oder nur etwas. Mit unseren hervorragenden französisch Kenntnissen kommen wir zum Glück zumindest im Verstehen etwas weiter. Wie auch immer klappt die Kommunikation trotz dem sehr gut und es macht Spaß in so einer Community zu sein. Fast alle hier sind älter als wir und auch mehr im Leben angekommen und können und so beim ankommen in unseren Leben helfen (Erik missbilligt diesen Satz).


Weil Erik den letzten Satz missbilligt, versuche ich es nochmal anders darzustellen: Der Charakter-Findungs-Prozess ist bei den Menschen, die uns alltäglich umgeben, fortgeschrittener.  

Neben dem Farm Leben gibt es allerdings noch ein Leben in Montreal Downtown. 
Darüber werdet ihr bald schon aufgeklärt :) 

Btw (By the way - ähnlich zu P.S, kann aber immer auch mittendrin verwendet werden) ist dieser Blogbeitrag etwas anders geworden, weeeeil ich mich hab inspirieren lassen von einem anderen Blog den ich kürzlich gefunden habe. Mal gucken ob irgendwann rauskommt welcher Blog das ist :) liegt am Autor.
Wie das mit dem Stil so weiter verläuft werden wir sehen. Ist halt auch eine Selbstfindungsreise auf allen Ebenen. Leb damit! 



Donnerstag, 11. Oktober 2018

Polizei in Kanada

Unsere Zeit in Toronto geht zu ende. Der letzte Kontakt mit einem Torontorianer (ja die nennen sich wirklich so) war zu einem Polizisten. Wir standen am Straßenrand mit unserem schönen Schild, auf dass und jemand mitnimmt nach Montreal oder zum Highway 401, der nach Montreal führt. Ganz nett und höflich hat der Polizist dann leider klar gemacht, dass wir hier nicht stehen bleiben dürfen. Es wäre legal wenn wir nicht näher als 10m an der Straße stehen.
Haahah gesagt getan wir stellen uns weg. Allerdings nur um auf einen Uber zu warten. (Was ein Uber ist hatte ich glaub ich schon einmal erklärt. Wenn nicht: Alternative zu Taxi, private Fahrer) Zum Glück müssen wir das Strafgeld von 100$ nicht bezahlen.



Aber was haben wir alles in dieser Zeit in Toronto erlebt?

Toronto war unsere zweite Stadt auf unserer Reise. Wir haben hier drei Wochen lang gearbeitet
und versucht an den Wochenenden so viel Zeit wie möglich in der Innenstadt zu verbringen um
auch Kontakt zu Menschen zu haben.

Dabei gibt es eine Gruppe von Menschen zu der wir immer wieder zurück gefunden haben. Im Trinity Bellwoods Park, einer der größten Parks in Toronto, liegt etwas westlich von Downtown, haben wir die Frisbeetarians Toronto kennengelernt. Wie der Name schon verrät handelt es sich hier um eine Gruppe Frisbee spielender Menschen. Tatsächlich ist Frisbee aber viel mehr als bloßes gewerfe. Hier ein Link zu FREESTYLE und ULTIMATE FRISBEE, das Frisbee Gruppenspiel. Da wir zum Glück auch eine Frisbee, von den Jungs, geschenkt bekommen haben können wir weiterhin trainieren.



Ein anderer Part war Hana die wir in der Nuit Blanche, dem größten Kunst Festival in Toronto,
getroffen haben. Tatsächlich einer der einzigen Menschen die wir in unserem Alter kennengelernt haben.


Natürlich gibt es auch noch viele kleinere Geschichten mit Menschen, aber alles im einem kann man sagen, dass es eine Freude war die Menschen hier wenigstens für so eine kurze Zeit kennen zulernen.




Einer der größten Unterschiede, der mir aufgefallen ist, ist die größere Akzeptanz zur Multikultur.
In Kanada und gerade in den großen Städten, trifft man dauerhaft mehr Nationen an. Überall sind Inder und andere Menschen die herkommen um zu arbeiten, aber man versteht sich und hilft sich.

Kingspan - King of doing nothing

Unser Arbeitsplatz. Ein Ort an dem man lernt beschäftigt auszusehen.

Das hört sich erstmal so an, als würden wir dafür bezahlt werden nichts zu tun. Ganz so war es leider
nicht. Aber wie sind wir zu diesem Arbeitsplatz gekommen ?

Eigentlich sind wir durch unsere kleine Stadt gelaufen und haben Lebensläufe verteilt, mit der Hoffnung, dass wir zurück gerufen werden. Ich hatte sogar ein Interview bei Starbucks, aber als sie erfahren haben, dass ich nur einen Monat hier arbeiten kann, wollten sie mich nicht mehr nehmen.
Auf der verzweifelten Suche nach einen Job, haben wir mal wieder das Internet auf den Kopf gestellt.
Solche Kurz-Zeit Jobs laufen hier immer über Agencys, die vergleichbar sind mit Zeitarbeitsagenturen.



Über eine dieser Zeitarbeitsagenturen sind wir dann an einem nicht schlecht bezahlten Job in einer
Fabrik gekommen die direkt hier bei uns in der City liegt. Die drei Wochen die wir hier arbeiten, sind
mit sehr einfacher Arbeit und netten Kollegen gefüllt. Zu Ende hin wird natürlich wie das so ist,
das Verhältnis immer besser und dadurch auch spaßiger.
Als wir am letzten Tag zu unserem Supervisor (Vorarbeiter) gegangen sind um uns zu verabschieden, hat er nochmal das Angebot gemacht uns eine Festanstellung zu geben, oder falls wir irgendwann nochmal einen Job brauchen, dass wir immer wieder kommen könnten.


Zurückblickend war es für Erik noch eine größere Erfahrung, da ich das Arbeiten in so einer Fabrik von meinen vorherigen Jobs bei Wirtgen schon teils gewöhnt war.   

Wohin führt uns der Weg?


Wohin sind wir jetzt unterwegs?
Aktuell sind wir zu fünft in einem kleinen Auto auf dem Weg nach Montreal. Jedoch schon etwas vor Montreal selber, werden wir wieder irgendwo im nirgendwo raus gelassen und auf die Suche von unserer Farm geschickt.
Was genau wir auf der Farm zutun haben und wie es hier wirklich aussieht, bleibt noch offen. Sowohl die Internet Seite, als auch das Woofing Profil verraten darüber nur bedingt etwas.




Woofing ist eine Bewegung die irgendwann gegründet wurde und eigentlich eine coole Sache ist. Man kann sich bei Öko Farmen bewerben um einen Aufenthalt zu bekommen. Wenn man dann auf der Farm ist muss man dort einfache Arbeiten erledigen oder im Haushalt mithelfen und wird dafür mit einem Schlafplatz und Essen bezahlt.
Die meisten dieser Farmen sind Bio Farmen oder kleine Betriebe mit Tieren. Es geht sehr viel darum eine gesunde Art zu leben und dabei über das Farm leben etwas zu lernen.


In unserem Fall gibt es viele verschiedene Tiere. Von Esel, über einen Pfau, hinzu Frettchen, Kaninchen und vielen Pferden.

Donnerstag, 20. September 2018

Toronto - Lange Straßen, Viel Verkehr

Die erste kanadische Großstadt in meinem Leben. Die Straßen sind ewig lang und schon auf dem Weg nach Toronto rein merken wir, dass der Verkehr hier auf den Highways ein anderes Level hat, als der Verkehr auf deutschen Straßen.
Toronto Hafen, Im Hintergrund der CN Tower
Wir haben in der Zeit, wo wir uns rund um Toronto (GTA: Greater Toronto Area) aufgehalten haben, in ganz verschiedenen Teilen der Stadt gewohnt. Ganz geplant war das nicht, aber hat sich so ergeben und im Endeffekt war es sehr schön so. Noch ist allerdings nicht alles gesehen :D

Auf dieser Karte seht ihr unsere 4 verschiedenen Stationen
KM : Kensington Market
YU: York University
BR: Brampton
BL: Bolton




Nachdem uns David am Kensignton Market abgesetzt hat, und wir unser schickes AirBnB bezogen haben, machen wir uns auf in die City. Kensington Market liegt halb in Chinatown und ist somit Downtown bzw. Old Toronto. Die Straßen hier sind teilweise sehr klein und verschachtelt, obwohl wir direkt in der Innenstadt sind, sind die Häuser nicht höher als 2 Stockwerke, was alles zusammen eine sehr angenehme Atmosphäre schafft. Zwei Tage bleiben wir hier und die werden auch genutzt. Immer wieder machen wir uns auf und erkunden zu Fuß die Stadt.



Der nächste Stop führt uns zur York University, die etwas weiter nördlich liegt. Es sind Frosh Wochen, also Start eines neuen Semesters und dadurch viele Veranstaltungen. Leider könne wir nicht alle von ihnen besuchen, da wir keine YU-Studenten sind. Das Football Spiel lassen wir uns allerdings nicht entgehen. Mit Cheerleader und viel Tam-Tam gewinnen die York-Lions und der Party Abend kann gestartet werden. Eine riesige Party mit Live Auftritt von Big Shaq (Englischer Rapper) bleibt uns leider wieder verwehrt... 



Wieder nach zwei Tagen machen wir uns auf dem Weg in die nächste Wohnung nach Brampton. Brampton ist ein sozial Schwaches Viertel in dem sehr viele Inder wohnen und dadurch auch eine andere Kultur gelebt wird. Leider sind wir hier nur einen Tag geblieben, da wir danach nach Bolton gezogen sind, wo wir zurzeit immer noch wohnen und auch arbeiten.
Am 12. Oktober geht es weiter nach Montreal. Wo genau wir dort wohnen und was wir dort machen ist jedoch noch offen. Aktuell haben wir einige Wwoofing Farmen im Auge, was genau das ist und wo wir laden kommt demnächst.




Sonntag, 16. September 2018

Frisör kann ich selber!





Geld ist immer so eine Sache, 20$ für Bier ist okay aber 20$ für einen Haarschnitt sind uns zu viel. Die Frage ist nur wie die Haare den aussehen sollen.




Unser mobiler Friseursalon hält heute in Huntsville, Ontario. Die Versuchsreihe ist beendet und nach dem recht positiven Ergebnis, bei unserem ersten Stopp in Reykjavik, haben wir uns dazu entschieden mit dem Salon "Schneller Schnitt" auf Reise zu gehen.
Das Equipment von letzten mal (eine Küchenschere) ist ausgetauscht für eine echt Haarschneide Maschine mit Aufsatz von Bernd.

Erik entscheidet sich für einen einfachen Kurzhaarschnitt. Hierzu muss einfach nur überall die gleiche Länge übrig bleiben.
 Das Zwischenergebnis sieht sehr lustig aus. Den Vorschlag seine Haare so zu lassen, statt den letzten Zipfel noch abzuschneiden, schlägt er leider aus, also geht´s weiter.
Noch hat er seine Haare nicht gesehen und weiß nicht was ihn erwarten, oder ob sein Wunsch erfüllt wurde. Nach einem kurzen Bad im See, um die restlichen Haare abzuwaschen, sieht er zum ersten mal seinen neuen Haarschnitt.


Ergebnis zufriedenstellend ?
Der Schnitt ist schnell und einfach gemacht, zudem ist das Styling jeden Morgen leicht erledigt.

Ich möchte meine Löwenmähne nicht ganz verlieren, also entscheide ich mich für einen einfachen Undercut. Hierbei sollen die Seiten auf die gleiche Länge geschnitten werden wie Eriks Kopf, jedoch bleibt oben Drauf die Länge der Haare fast komplett erhalten.
Der Schnitt ist nicht so einfach, wie der vorherige, da die Übergänge gemacht werden müssen. Nichts desto trotz versuchen wir es und haben nach großem Haarverlust eine Halbwegs Akzeptable Frisur. Nur noch die Ohren frei legen und schon sind wir fertig.

Meine neue Uni und das Meer

Die erste Tour mit dem Van durch die Natur steht an und wir haben auch ein paar Zwischenziele auf dem Weg nach Boston, der ersten Stadt die ...