Dienstag, 30. Oktober 2018

La Ferme d´André

Hallo Welt,
aus einem unbekannten Grund plagt mich zur Zeit die Lust einen Blog Beitrag auf englisch zu verfassen, JEDOCH bin ich mir natürlich darüber im klaren, dass mein Englisch momentan dafür noch nicht ausreicht. Momentan!

Seid ein paar Wochen sind wir nun auf dieser Farm und ... es ist wieder anders als alles andere was ich bis jetzt gemacht haben. Die Tage hier sind fast immer gleich gestrickt, so starten wir in den Tag um Acht Uhr und kümmern uns um die Tiere. Futter geben, Putzen, Wasser auffüllen, Fegen, Tiere rausscheuchen und Mist weg räumen. Ja ! Wir riechen so wie es sich anhört!
Es ist sehr schön von all den Tieren umgeben zu sein. Hier eine kleine Liste dazu:

Warum Tiere besser sind als Menschen:

  1. weil sich noch kein Tier über mein Aussehen beschwert hat!
  2. weil man immer mit ihnen kuscheln kann, auch ohne Beziehung 
  3. weil niemand dich vom Vegan sein überzeugen will (schon merkwürdig) 
  4. weil sie leicht zufrieden zu stellen sind, und
  5. weil man sie einfach in ihr Gehege sperren kann, wenn sie einen nerven 
Besonders das letzte hätte ich mir manchmal in der Schule und Co. gewünscht! 
Neben den Tieren sind aber auch immer wieder andere Aufgaben auf dem Hof zu erledigen. (Putzen, Kochen, Fegen, Waschen, Abwaschen, Spülen, Abtrocknen, Holz hacken, Zäune reparieren, ...) 

Auf der Farm leben wir immer wieder mit anderen Menschen zusammen. Der Kreis beschränkt sich allerdings zur Zeit auf ungefähr 10 bis 15 Leute. Die meisten von ihnen sind allerdings aus Frankreich, an sich ne coole Sache, ... aber die sprechen kein Englisch? Oder nur etwas. Mit unseren hervorragenden französisch Kenntnissen kommen wir zum Glück zumindest im Verstehen etwas weiter. Wie auch immer klappt die Kommunikation trotz dem sehr gut und es macht Spaß in so einer Community zu sein. Fast alle hier sind älter als wir und auch mehr im Leben angekommen und können und so beim ankommen in unseren Leben helfen (Erik missbilligt diesen Satz).


Weil Erik den letzten Satz missbilligt, versuche ich es nochmal anders darzustellen: Der Charakter-Findungs-Prozess ist bei den Menschen, die uns alltäglich umgeben, fortgeschrittener.  

Neben dem Farm Leben gibt es allerdings noch ein Leben in Montreal Downtown. 
Darüber werdet ihr bald schon aufgeklärt :) 

Btw (By the way - ähnlich zu P.S, kann aber immer auch mittendrin verwendet werden) ist dieser Blogbeitrag etwas anders geworden, weeeeil ich mich hab inspirieren lassen von einem anderen Blog den ich kürzlich gefunden habe. Mal gucken ob irgendwann rauskommt welcher Blog das ist :) liegt am Autor.
Wie das mit dem Stil so weiter verläuft werden wir sehen. Ist halt auch eine Selbstfindungsreise auf allen Ebenen. Leb damit! 



Donnerstag, 11. Oktober 2018

Polizei in Kanada

Unsere Zeit in Toronto geht zu ende. Der letzte Kontakt mit einem Torontorianer (ja die nennen sich wirklich so) war zu einem Polizisten. Wir standen am Straßenrand mit unserem schönen Schild, auf dass und jemand mitnimmt nach Montreal oder zum Highway 401, der nach Montreal führt. Ganz nett und höflich hat der Polizist dann leider klar gemacht, dass wir hier nicht stehen bleiben dürfen. Es wäre legal wenn wir nicht näher als 10m an der Straße stehen.
Haahah gesagt getan wir stellen uns weg. Allerdings nur um auf einen Uber zu warten. (Was ein Uber ist hatte ich glaub ich schon einmal erklärt. Wenn nicht: Alternative zu Taxi, private Fahrer) Zum Glück müssen wir das Strafgeld von 100$ nicht bezahlen.



Aber was haben wir alles in dieser Zeit in Toronto erlebt?

Toronto war unsere zweite Stadt auf unserer Reise. Wir haben hier drei Wochen lang gearbeitet
und versucht an den Wochenenden so viel Zeit wie möglich in der Innenstadt zu verbringen um
auch Kontakt zu Menschen zu haben.

Dabei gibt es eine Gruppe von Menschen zu der wir immer wieder zurück gefunden haben. Im Trinity Bellwoods Park, einer der größten Parks in Toronto, liegt etwas westlich von Downtown, haben wir die Frisbeetarians Toronto kennengelernt. Wie der Name schon verrät handelt es sich hier um eine Gruppe Frisbee spielender Menschen. Tatsächlich ist Frisbee aber viel mehr als bloßes gewerfe. Hier ein Link zu FREESTYLE und ULTIMATE FRISBEE, das Frisbee Gruppenspiel. Da wir zum Glück auch eine Frisbee, von den Jungs, geschenkt bekommen haben können wir weiterhin trainieren.



Ein anderer Part war Hana die wir in der Nuit Blanche, dem größten Kunst Festival in Toronto,
getroffen haben. Tatsächlich einer der einzigen Menschen die wir in unserem Alter kennengelernt haben.


Natürlich gibt es auch noch viele kleinere Geschichten mit Menschen, aber alles im einem kann man sagen, dass es eine Freude war die Menschen hier wenigstens für so eine kurze Zeit kennen zulernen.




Einer der größten Unterschiede, der mir aufgefallen ist, ist die größere Akzeptanz zur Multikultur.
In Kanada und gerade in den großen Städten, trifft man dauerhaft mehr Nationen an. Überall sind Inder und andere Menschen die herkommen um zu arbeiten, aber man versteht sich und hilft sich.

Kingspan - King of doing nothing

Unser Arbeitsplatz. Ein Ort an dem man lernt beschäftigt auszusehen.

Das hört sich erstmal so an, als würden wir dafür bezahlt werden nichts zu tun. Ganz so war es leider
nicht. Aber wie sind wir zu diesem Arbeitsplatz gekommen ?

Eigentlich sind wir durch unsere kleine Stadt gelaufen und haben Lebensläufe verteilt, mit der Hoffnung, dass wir zurück gerufen werden. Ich hatte sogar ein Interview bei Starbucks, aber als sie erfahren haben, dass ich nur einen Monat hier arbeiten kann, wollten sie mich nicht mehr nehmen.
Auf der verzweifelten Suche nach einen Job, haben wir mal wieder das Internet auf den Kopf gestellt.
Solche Kurz-Zeit Jobs laufen hier immer über Agencys, die vergleichbar sind mit Zeitarbeitsagenturen.



Über eine dieser Zeitarbeitsagenturen sind wir dann an einem nicht schlecht bezahlten Job in einer
Fabrik gekommen die direkt hier bei uns in der City liegt. Die drei Wochen die wir hier arbeiten, sind
mit sehr einfacher Arbeit und netten Kollegen gefüllt. Zu Ende hin wird natürlich wie das so ist,
das Verhältnis immer besser und dadurch auch spaßiger.
Als wir am letzten Tag zu unserem Supervisor (Vorarbeiter) gegangen sind um uns zu verabschieden, hat er nochmal das Angebot gemacht uns eine Festanstellung zu geben, oder falls wir irgendwann nochmal einen Job brauchen, dass wir immer wieder kommen könnten.


Zurückblickend war es für Erik noch eine größere Erfahrung, da ich das Arbeiten in so einer Fabrik von meinen vorherigen Jobs bei Wirtgen schon teils gewöhnt war.   

Wohin führt uns der Weg?


Wohin sind wir jetzt unterwegs?
Aktuell sind wir zu fünft in einem kleinen Auto auf dem Weg nach Montreal. Jedoch schon etwas vor Montreal selber, werden wir wieder irgendwo im nirgendwo raus gelassen und auf die Suche von unserer Farm geschickt.
Was genau wir auf der Farm zutun haben und wie es hier wirklich aussieht, bleibt noch offen. Sowohl die Internet Seite, als auch das Woofing Profil verraten darüber nur bedingt etwas.




Woofing ist eine Bewegung die irgendwann gegründet wurde und eigentlich eine coole Sache ist. Man kann sich bei Öko Farmen bewerben um einen Aufenthalt zu bekommen. Wenn man dann auf der Farm ist muss man dort einfache Arbeiten erledigen oder im Haushalt mithelfen und wird dafür mit einem Schlafplatz und Essen bezahlt.
Die meisten dieser Farmen sind Bio Farmen oder kleine Betriebe mit Tieren. Es geht sehr viel darum eine gesunde Art zu leben und dabei über das Farm leben etwas zu lernen.


In unserem Fall gibt es viele verschiedene Tiere. Von Esel, über einen Pfau, hinzu Frettchen, Kaninchen und vielen Pferden.

Meine neue Uni und das Meer

Die erste Tour mit dem Van durch die Natur steht an und wir haben auch ein paar Zwischenziele auf dem Weg nach Boston, der ersten Stadt die ...